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Arne Voigtmann

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Wiedersehen mit Tralla La
Return To Xanadu
Don Rosa
Don Rosa
Peter Daibenzeiher
30
DD 13/91 (N) (März 1991)
MM 15-17/94, OD 8, HOF 9, TGDD 264
D 90314
keine
Auf dem Besen unten links im Splash Panel (in der MM-Version leider abgeschnitten - gefunden von ikognito)
Eine der Fledermäuse im großen Bild auf Seite 21 hat einen Micky-Kopf

Inhalt

Die Trophäensammlung von Dagobert Duck ist sein ganzer Stolz. Sie erzählt von wilden Seefahrten auf der Suche nach dem Gold vom Fliegenden Holländer, präsentiert den kostbarsten Edelstein der Erde (den Rosa gestreiften Rubin), erinnert an vergangene Erfolge seinerzeit am Yukon... alles Abenteuer, die der reichste Mann der Welt meistern musste.

Glücklich präsentiert er seinen Neffen und Großneffen das Herzstück seines Geldspeichers, dass seine zahllosen Abenteuer erzählt. Unserer zahllosen Abenteuer, wolltest du wohl sagen., fordert Donald einen heißen Disput heraus. Nimm die Krone des Dschingis Khan! Wir haben dir geholfen, sie zu finden, nachdem ein Yeti sie dir geklaut hatte! Du vergisst, dass ihr dafür fürstlich entlohnt wurdet, Donald, erwidert sein Onkel. Ich wage zu bezweifeln, dass man dreißig Kreuzer pro Stunde fürstlich nennen kann, kontert Donald. Aber wie ist Dagobert eigentlich zu der Krone gekommen? Nun, es begann damit, dass meine Agenten in Asien von einem Ziegenhirt erfuhren, der einen seltsamen Hut gefunden hatte. Ich ahnte, dass es sich dabei um einen Schatz aus der Blütezeit des mongolischen Reiches handelte, und so habe ich ihn gegen eine meiner dortigen Jak-Farmen getauscht! Auf dem Transport wurde die Krone dann gestohlen, aber ich konnte sie glücklicherweise wiederfinden! - Wir! ruft Donald wütend, während Dagobert seine Krone liebkost. Tick, Trick und Track schlagen in ihrem Schlauen Buch wegen der Krone nach und lesen etwas über Kublai-Khan, der die Krone einst in die Tibet stahl und dieses Land seinem Reich einverleibte. Später ließ er seinen Staatsschatz nach Tibet schaffen, wo er ihn sicher glaubte. Onkel Dagobert fällt ihnen ins Wort: Staatsschatz? Tibet! Ich hör wohl nicht recht! - Einschließlich der Krone seines Großvaters, fahren die drei fort. Wo sie herkommt, muss auch der Rest des Schatzes sein. - In all den Jahren ahnte ich nicht, dass sie der Schlüssel zu noch größerem Reichtum ist! Vor lauter Freude verdoppelt Dagobert Duck seine jährliche Spende an das Fähnlein Fieselschweif von fünf auf zehn Kreuzer. Nur Donald kann sich nicht für die Reise ins eisige Himalaja erwärmen. Ohne mich! Bevor ich noch einmal für dreißig Kreuzer die Stunde meinen Hals riskiere, gibt's eine neue Eiszeit!

Diese lässt nicht lange auf sich warten: Am Fuße des Himalaja in Tibet findet er sich auf einem Jak wieder. Dagobert Duck und seine nächsten Anverwandten reiten zu einer Art Siedlung, wo ihnen Schumlei Kum, der Besitzer der ehemaligen Duckschen Jak-Farm, entgegenkommt und sie willkommen heißt. Nachdem er Dagobert Duck wiedererkannt hat, fragt Dagobert ihn, wo er die Krone des Dschingis Khan gefunden habe. Er berichtet von einer Eishöhle im Karakorumgebirge.

Da der Farmer sein Wissen nur im Austausch der Jaks der fünf Ducks zur Verfügung gestellt hat, müssen die Schatzsucher ihre Reise zu Fuß fortsetzen. Durch Schnee und Sturm gehen die Entenhausener bis zu der Höhle, die zwischen zwei vereisten Felsen liegt. Das sind keine Felsen, Onkel Dagobert, das haben Menschen gebaut!, so Track. Dagobert läuft in die ungewöhnliche Höhle, die möglicherweise direkt zu Kublai-Khans persönlicher Schatzkammer führt, bis eine undurchsichtige Eiswand mit Überresten einer Kiste ihm den Weg versperrt. Hier sind wir richtig! Das sind die Überreste einer antiken Teakholztruhe, und offensichtlich war darin die Krone aufbewahrt! Tatsächlich ist in der Truhe der Abdruck der Krone, neben der sich Donald gegen die Eiswand lehnt: Ich hoffe, zu dem Schatz gehört ein Thron! Ich muss mich dringen mal setzen! Die instabile Wand bricht durch. Über den erschöpften Donald hinweg gerät Familie Duck an einen Fluss, neben dem ein Gehsteig mit Geländer samt tibetanischer Wegzeichen liegt. Auf den Wegzeichen steht etwas in einer fremden Sprache. Dagobert, der sich mit allem auskennt, das auch nur im Entferntesten mit Profit zu tun hat, übersetzt es aus dem uraltmongolischen: Fremder, so du dem heiligen Fluss Alph folgst, hüte dich vor dem Zorn des Kublai-Khan. - Moment, hast du Alph gesagt? - Es ist ein Wunder, von dem ich weiß, ein sonnlichter Ort, umschlossen von Eis, sagt Tick eine Ballade auf. Aber ja! Die Geschichte kenne sogar ich, erinnert sich Donald. Der Fluss in der Ballade heißt Alph - das heißt, wir sind auf dem Weg nach Xanadu!

Der Weg führt tief in das Karakorumgebirge und führt die fünf Schatzsucher tief in den Berg hinein. Abends (sofern man unter der Erde sagen kann, ob es Abend ist) rasten sie bei Bohnen und dem Licht ihrer Laterne. Was ist denn das für eine Ballade, die ihr erwähnt habt? Was erzählt sie?, will Dagobert wissen. Im Jahre 1798 hat Samuel Taylor Coleridge ein Gedicht mit dem Titel Kublai-Khan geschrieben!, erklärt Trick. Ist das Gedicht in unserem Schlauen Buch? Selten dumme Frage! Dort, beim sonnlosen See, dem heiligen Ort, schuf sich Kublai-Khan seinen heimlichen Hort. Zwei Mal fünf Meilen von fruchtbarem Grund, Mauern und Türme umschützten das Rund. Hier fanden sich Gärten voll blühender Pracht, Weihrauch tragende Bäume zwischen Bächlein sacht, und Wälder, alt wie das Felsgestein, schweigend und mächtig unter der Sonne Schein.

Am nächsten Tag wandern die fünf weiter, bis der Tunnel zu Ende ist. Der donnernde Fluss trennt den Gehweg von einem Vorsprung, wo eine verriegelte Türe in die Wand eingelassen ist. Früher gab es hier offenbar eine Holzbrücke, aber die muss schon vor Jahrhunderten verrottet sein! - Was ist das eigentlich? Donald zeigt gen Ende des Flusses. Eine Schleuse zur Regelung der Wasserzufuhr! - Ich könnte mir vorstellen, dass die noch von Kublai-Khan stammt. Track leuchtet mit der Lampe in die Öffnung der Schleuse. Die Ducks entdecken einen riesigen Hohlraum hinter der Schleuse, wo ein breiter Wasserfall niederdröhnt. Das muss der sonnlose See aus dem Gedicht sein. Merkt ihr was? Da oben kann man das Tageslicht durchscheinen sehen! Wir sind am Ziel!

Doch wie kommen sie über den Fluss nach Xanadu? Ganz einfach! Wir schließen die Schleuse und warten, bis das Flussbett trocken ist! Die Neffenschar verschließt das mehrere Meter breite Metalltor. Kurz darauf ist das Flussbett trocken und Familie Duck drüben. Sich noch darüber wundernd, dass der Riegel des Tores außen statt innen liegt, stemmen sie ihn auf, öffnen das Tor und gehen hindurch. Doch kaum sind sie durch, fallen die dicken Eisentüren wieder zu und die Verriegelung rastet ein. Ofenbar wollte Kublai Khan nicht, dass niemand hereinkommt, sondern dass niemand wieder herauskommt. Falls wir für immer hier bleiben müssen, sagt Donald zu seinem Onkel, hoffe ich sehr, dass dieses Xanadu hält, was es verspricht. - Hör auf! Dasselbe hast du letztes Mal auch schon gesagt! - Letztes Mal? Welches letzte Mal? - Weiß nicht! Irgendwie kommt das alles sehr bekannt vor! Aber wie sollte ich es kennen? Ich war nie zuvor hier! Fast im gleichen Moment merken sie, dass sie doch schon einmal hier waren. Dort liegt nämlich eine achtlos weggeworfene Kiste mit der Aufschrift Nerventropfen für Dagobert Duck. Dagobert erinnert sich, dass er sich damals, schwerkrank wie er war, auf der Flucht vor den wütenden Trallalanern in diese Höhle verzog und die Kiste liegen ließ. Willkommen im Land, wo Milch und Honig fließt! rufen Trick und Track aus. Willkommen in Xanadu! Oder sollte ich besser sagen: in Tralla La?

Das Tal von Tralla La. Das ist doch nicht möglich. Hier liegen also irgendwo Kublai-Khans Schätze versteckt! - Hast du keine Angst? fragt Donald seinen Onkel. Letztes Mal wurde fast der heilige See verstopft, weil Dagobert Millionen von Kronkorken über das Tal regnen ließ. Dagobert will zurück in die Höhle laufen, wird aber von seinem Neffen angehalten: Hast du vergessen, dass das Tor zugefallen ist? Nur Mut, Onkel Dagobert! Man wird dich schon nicht fressen! Zögernd begrüßt sein grantiger Großonkel einen vorbeikommenden Bauern. Und, oh Wunder, die Ducks werden überschwänglich begrüßt. Ihr seid mir nicht mehr böse? Überraschenderweise verzeihen die Bewohner Tralla Las Dagobert, der darauf Dschingis-Khans Krone aus Donalds Rucksack nimmt und... Wie grauenvoll! Das Zeichen der goldenen Horde! - Die Krone des furchtbaren mongolischen Meuchlers! - Ergreift sie!

Die empörten Bauern tragen die Familie Duck zu La Didah, dem Herrscher über Tralla La. Ihr seid also wieder hier, Fremder Duck! Und mit euch zurückgekehrt ist die Krone des Kublai-Khan, derer wir uns vor sechs Jahrhunderten entledigten! Sehr seltsam! - Von wegen seltsam, faucht Dagobert La Didah an. Die Krone ist der Schlüssel zum mongolischen Staatsschatz, der hier irgendwo versteckt sein muss! Und ihr behauptet, es gäbe keine Schätze in eurem schäbigen Tal! Dagoberts Neffen sind jedoch nicht am schnöden Mammon interessiert, sondern bitten La Didah, ihnen zu helfen, das Tal zu verlassen. Dieser meint, dass es ihnen freistünde, wieder zu gehen, doch diesmal würde sich kein Trallalaner bereit finden, sie gegen wertlose Bezahlung zu führen. Dann sitzen wir in der Klemme! Ohne Führer kommen wir hier nie raus.

Die Ducks müssen sich also erstmal damit abfinden, im Tal zu bleiben. Den Neffen gelingt es schnell, sich einzuleben, Dagobert etwas langsamer... Nach sieben Tagen hat er jedoch die Vergangenenheit außerhalb Tralla Las vergessen. Er interessiert sich nun weder für Dschingis Khan noch für seine Geschäfte. Donald verdingt sich als Maurer und entfaltet, da er nicht mehr unter Druck steht, sein wahres Talent (auch wenn das nicht unbedingt das größte ist). Auch die Kinder finden nach einer Woche Aufenthalt in der Bibliothek Tralla Las immer noch viel Neues und Interessantes zum Studieren. Kurzum, alles scheint in bester Ordnung zu sein.

Als die Familie Duck bei La Didah zum mittäglichen Tee eingeladen ist, erzählt dieser von der grausamen Eroberungsgeschichte Tralla Las. Kublai Khan brachte die Sklaverei über die Menschen. Doch er verließ das Tal und kehrte nie mehr zurück... und das Geheimnis von Tralla La nahm er wohl mit in sein Grab. Jahre vergingen, und nach und nach entledigten wir uns aller Zeichen seiner Besatzung. Die Kiste mit Dschingis Khans Krone wurde wohl ins Wasser geworfen, mit dem Fluss fortgespült und außerhalb des Tals entdeckt. Das Volk Tralla Las konnte den Eingang zu ihrem Tal zum Schutz vor Kublai Khan aber nicht einmauern, da dieser einen furchtbaren Mechanismus angefertigt hatte, der den Abfluss des heiligen Strudels versiegeln würde und damit das Volk jämmerlich ertränken ließe. Die Ducks erstarren. Die Schleuse, die wir geschlossen haben, haben wir die eigentlich wieder geöffnet?

Im gleichen Moment ertönen von draußen Stimmen. Die Bewohenr Tralla Las haben entdeckt, dass der Strudel aufgehört hat zu strudeln. Die Ducks müssen also schnellstens die Schleuse schließen, um den Abfluss des Strudels wieder zu regeln und das Volk zu retten. Eilig laufen sie durch die Höhle zum Eingang des Tales, um dort verzweifelt festzustellen, dass die Verriegelung trotz des hohen Alters kein Stück nachgibt. Der Ausgang ist versperrt, und der Weg über das Gebirge würde zu lange dauern. Einer der Neffen hat eine Idee: Wir bräuchten eine schmale Metallsäge, um den Riegel durchzusägen. Leider gibt es in Tralla La kein bisschen Metall. La Didah beschließt ob der Notlage, den großen Lama Fraga Mandu um Rat zu fragen. Dieser lebt in einem gigantischen Palast über dem Tal. So muss ich hören, dass unser liebliches Tal in Gefahr ist. Des grausamen Khans Drohung wird also wahr, sagt der greise Fraga Mandu mit schwacher Stimme. Dagobert fragt: Beim Schatz des Kublai Khan findet sich bestimmt etwas aus Metall. Also, wo ist er? Nach kurzer Diskussion erkennt Fraga Mandu, dass dieses Geheimnis gelüftet werden muss: Es gibt Metall in Tralla La. Es gibt sogar sehr viel. Fremde haben es einst in unser Tal gebracht, und wir bewahren es in unseren Katakomben auf.

Er bringt die Ducks tief hinab in die kolossalen Kammern der Katakomben. Dagobert schaut voller Vorfreude auf die Schätze in den Kellern - und blickt schockiert auf Millionen von... Kronkorken. Es sind die Kronkorken, die er Jahre zuvor über dem Tal abgeworfen hat. Genau diese Kronkorken kommen den Kindern sehr gelegen, denn sie verarbeiten das Metall zu handlichen Sägeblättern, die mit einer Halterung (made by Donald) durch den schmalen Spalt zwischen den Toren am Eingang des Tals geschoben werden müssen, um damit den Riegel zu zersägen.

La Didah sorgt für ein Boot aus Schilf, mit dem die Ducks durch das stetig steigende Wasser zu der Höhle und dem in ihr liegenden Eingang gelangen können. Als Donald nun in die fast geflutete Furche fleucht (natürlich ganz freiwillig) und dort das erste Sägeblatt zum Einsatz bringt, verschwinden die anderen in ihrem Boot fort von der Höhle, denn falls Donald das Portal öffnet (Falls er sie öffnet, Kinder!), würden sie mit dem Wasser in die Höhle gezogen werden.

Indessen benutzt Donald schon das letzte Sägeblatt und atmet das letzte bisschen Luft in der Höhle. In letzter Sekunde bricht durch den großen Wasserdruck der Riegel und flutet den Erpel in den Kanal. Doch Donalds Kraft reicht nicht mehr aus, um die Schleuse zu öffnen. So lässt er sich erschöpft fallen, atmet tief durch und denkt an seine Familie und das Volk im Tal, die alle an die Rettung glauben. Das schafft neue Kräfte. Jawohl! Das mache ich mit links! Er benutzt ein Stück des Riegels als Hebel, dreht damit das Rad für die Schleuse und hebt sie Stück für Stück an...

Langsam fängt der Strudel wieder an zu strudeln und die Einwohner des Tals bejubeln die Ducks. Die können sich jedoch nicht lange in ihrem Ruhm sonnen, denn ihr Boot wird vom Strudel angezogen. Donald indessen bemerkt, dass der Schleusenmechanismus zerstört ist und nun nie wieder jemand über den Fluss gelangen kann - auch er nicht. Ich hab mich eigenhändig aus dem Paradies ausgesperrt. Er versucht, sich mit dem herunterbaumelnden Ende der Kette, die bis vor kurzem noch die Schleuse hoch- und herunterziehen konnte, über den Fluss zu schwingen, doch vergebens: Sie ist zu kurz. Noch während er überlegt, taucht plötzlich ein Boot mit vier uns wohlbekannten Enten aus den Fluten des Flusses auf, das Donald mit sich reißt. Nach einem Trip durch den Strudel sind die Ducks also wieder vereint. Doch die wahre Irrfahrt fängt erst an.

Nach stundenlanger Fahrt durch die tosenden Fluten (bei der Dagobert vermeintlich die Krone des Dschingis Khan verloren hat) erreichen sie einen unterirdischen Strudel, und Familie Duck schließt schon mit dem Leben ab. Doch nur wenige Sekunden später blicken sie in gleißendes Tageslicht. Die fünf Ducks sind am Fuße des Himalaja in zwei Brunnen gelandet. Als ein Einwohner des dort liegenden Dorfes ihnen aus dem Wasser hilft, schmerzt Dagobert der Verlust seiner Krone. Das ganze Unternehmen war ein Schlag ins Wasser! Tja, nach all dem könnte ich einen Urlaub vertragen...

Was Dagobert nicht weiß: Er hat die Krone nicht erst im Fluss, sondern schon oben in Tralla La verloren, wo ein Bauer sie in seinem Reisfeld findet und sie La Didah überreicht. Wie sind die Fremden nur in ihren Besitz gelangt? Schließlich haben unsere Vorfahren alle Güter des Mongolen dem Vergessen übergeben. Er wirft sie in den heiligen Strudel und sie sinkt hinab bis auf den Grund des Sees, wo auch der Rest des Schatzes von Kublai Khan liegt...

(David Bühring)

Kommentar

Eine interessante Fortsetzungsgeschichte zu der barksschen Vorlage Der verhängnisvolle Kronkork. Realistisch (Die Vorlage ist es wohl eher nicht) und authentisch durchgeführt, es zeigt Dagoberts Schokoladenseite, die Zeichner sonst lieber geschickt verstecken.

Eine interessante historisch korrekte Geschichte, die wie von Carl Barks geschrieben wirkt - allerdings sollte man Vorkenntnisse in Sachen Tralla La haben: 2+

(db)

Auftauchende Charaktere:

Erwähnte Charaktere:

Hintergrundinfos


Allgemeines

Die Story basiert sowohl auf historischen als auch auf barksschen Tatsachen. Die Geschichten von Barks, die man benötigt, um die Handlung vollständig zu verstehen, sind einmal Der verhängnisvolle Kronenkork und Die Krone des Dschingis Khan - wobei man letztere nicht unbedingt braucht, es ist nur eine kleine Verstehenshilfe. Im Splash Panel werden Schätze aus Die Spitzen der Gesellschaft, Das Gespenst von Duckenburgh, Land unter der Erdkruste, Der verlorene Zehner, Der fliegende Holländer und Das goldene Vlies gezeigt.

Dass Dschingis Khan und sein Enkel Kublai Khan wirklich gelebt haben, muss man eigentlich nicht erst erwähnen. Dasselbe trifft auf Marco Polo und den Priesterkönig Johannes zu. Aber dass Samuel Taylor Coleridge wirklich ein Gedicht namens Kublai Khan geschrieben hat und dass dies (zumindest im Original) teils wörtlich zitiert wird, ist bemerkenswert.

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass Don Rosa an (fast) jeder erdenkbaren Stelle das Zeichen von Xanadu / Tralla La, den liegenden Halbmond unter einem Kreis, gezeichnet hat. Familie Duck sieht so ähnlich aus wie das Tralla La-Volk, der große Unterschied ist jedoch die Anzahl der Finger: Während Dagobert und Konsorten mit vier Fingern noch als »anständig« bezeichnen kann, haben die Trallalaner fünf (!) Finger, woran man erkennt, dass sie nicht miteinander verwandt sind.

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Letzte Änderung am 04.02.2011